Der CDR-Award 2021 fördert die Sensibilität für und den Dialog zu Corporate Digital Responsibility und inspiriert durch Pioniere und positive Beispiele von Unternehmen.

Mit dem CDR-Award 2021 …

  • steigern wir die Awareness für eines der wichtigsten Zukunftsthemen
  • fördern wir digitale Innovationen und Geschäftsmodelle mit echtem Mehrwert für Arbeitnehmende und Verbraucher:innen
  • stärken wir den Wettbewerb um mehr CDR

In einer zunehmend digitalisierten Welt adressiert Corporate Digital Responsibility (CDR) die Verantwortung von digitalem Handeln für eine positive Entwicklung von Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt. Sie geht über regulatorische Anforderungen hinaus und wird als proaktive Selbstverpflichtung verstanden. Als fester Bestandteil wird CDR in alle Unternehmensprozesse, Produkte und Dienstleistungen integriert und transparent nach innen und außen gelebt. Für Unternehmen ist CDR ein wesentlicher Beitrag, um nachhaltig, zukunftsfähig und erfolgreich zu sein.

CDR steht damit für die bewusste Entscheidung, Überwachung und Umsetzung einer verantwortungsvollen digitalen Transformation und Geschäftstätigkeit von Unternehmen. Diese reicht vom Umgang mit Daten und der Berücksichtigung von Verbraucherbelangen, über die Beziehungen zu Mitarbeitenden, bis hin zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle.

Grundlage der Preiskategorien und Bewertungskriterien des CDR-Awards 2021 sind die CDR Building Bloxx des BVDW – ein praxisorientiertes Framework, das Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dabei unterstützt, ein gemeinsames Verständnis von Corporate Digital Responsibility (CDR) sowie einheitliche Standards zu ihrer Umsetzung in Organisationen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum CDR-Begriff sowie zu den CDR Building Bloxx finden Sie hier:

Website der CDR Building Bloxx

Vertrauen

CDR stärkt das Vertrauen der Kund:innen und Mitarbeitenden in Produkte, Dienstleistungen sowie das Unternehmen als Ganzes. Dies verhilft Unternehmen zu einem Vorteil im Wettbewerb sowohl um Kund:innen als auch um Mitarbeitende.

Transparenz

CDR erklärt die Wertschöpfungsketten, die den Geschäftsmodellen von Unternehmen zugrunde liegen. Damit stärkt CDR die Urteilskraft von Führungskräften und Mitarbeitenden für die Relevanz und die sozialen und ökologischen Auswirkungen aller Glieder der Wertschöpfungskette.

Nachhaltige Ressourcennutzung

CDR verhindert eine Unterkonsumierung von wertvollen Produkten und Dienstleistungen sowie eine Überkonsumierung von schädlichen Produkten und Dienstleistungen, da die ansonsten verdeckten, externen Kosten dieser Konsumverhalten durch CDR erkannt und internalisiert werden.

Innovation

CDR definiert Standards, Qualität und Trends für die Kernprozesse der Unternehmen. Wichtige Stakeholderinteressen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden frühzeitig erkannt und berücksichtigt. Das fördert darauf bezogene Innovationen in Unternehmen und macht sie damit fit für die Zukunft.

Risikominimierung

CDR schwächt mögliche Risiken ab, indem bestehende, regulatorische Anforderungen wie z. B. die DSGVO erfüllt und zukünftige Regulierungen frühzeitig in den Blick genommen werden. Im besten Fall sorgen funktionierende Selbstverpflichtungen im Bereich CDR dafür, dass weniger gesetzgeberische Maßnahmen notwendig sind.

Werteorientierung

CDR unterstützt eine konsequente Wertorientierung von Unternehmen. Dadurch werden neue Kund:innen und Mitarbeitende gewonnen und bestehende an das Unternehmen gebunden. Denn immer mehr Menschen treffen Konsum- und berufliche Entscheidungen auf Basis von Werten.

Unternehmen können sich in allen drei Kategorien bewerben:

CDR und VerbraucherbelangeCDR und MitarbeitendeCDR und Neue Geschäftsmodelle

Aufgerufen sind Organisationen, die die verantwortliche Umsetzung der Digitalisierung als übergeordnetes Ziel verstehen und sich mit den nachfolgenden oder ähnlichen Fragestellungen auseinandersetzen:

  • Sie nutzen die Digitalisierung, sodass sie die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen fördert?
  • Sie heben die Potentiale der künstlichen Intelligenz bewusst und unter Achtung der menschlichen Freiheitswerte?
  • Bei der Auswahl und dem Einsatz von digitalen Technologien achten Sie darauf, dass diese negative Auswirkungen auf die Umwelt verringern und dazu beitragen, Umweltziele zu erreichen?
  • Die digitale Kommunikation in Ihrem Unternehmen ist bspw. durch Barrierefreiheit auf die Bedürfnisse aller Zielgruppen zugeschnitten?
  • Sie stellen die digitale Teilhabe von Kund:innen und Angestellten sicher und Ihre Mitarbeitenden verfügen über die notwendigen digitalen Kompetenzen?
  • Sie denken bestehende Arbeitskonzepte neu und nutzen die Chancen für Weiterqualifizierung und lebensbegleitendem Lernen?
  • Sie gestalten werteorientierte Entwicklungsprozesse von digitalen Anwendungen und Produkten, sodass diese den Anforderungen aller Stakeholder entsprechen?
  • Sie stellen sicher, dass selbstauferlegte Regeln in Bezug auf den Umgang mit Daten und Informationssicherheit eingehalten werden?
Preiskategorie I

CDR und Verbraucherbelange

In der Kategorie „CDR und Verbraucherbelange“ suchen wir CDR-Projekte, die besondere Fortschritte bei der Verbraucherfreundlichkeit digitaler Anwendungen erzielen. Die von unserer Jury gewürdigten Projekte können dabei z. B. auf eine Stärkung der Verbraucherautonomie, bessere Verbraucheraufklärung oder mehr Transparenz abzielen und sich auf besonders kritische Anwendungsbereiche wie Künstliche Intelligenz und automatisierte Entscheidungen, Profiling oder Neuromarketing beziehen. Ebenfalls auszeichnungswürdig sind Projekte, die die digitale Barrierefreiheit sowie Angebote für vulnerable Gruppen betreffen, sich um Daten-/Technikportabilität drehen oder die Etablierung interner Prozesse im Sinne von Privacy oder Ethics by Design fördern.

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Preiskategorie II

CDR und Mitarbeitende

In der Kategorie „CDR und Mitarbeitende” prämiert die Jury CDR-Projekte, die durch die Einbeziehung von Mitarbeitendeninteressen bei der digitalen Transformation in Unternehmen überzeugen. Ausgezeichnet werden beispielsweise Ansätze zum Upskilling und zur Kompetenzentwicklung von Mitarbeitenden für die digitale Arbeitswelt. Siegerprojekte in dieser Kategorie können auch Projekte sein, die sich durch eine hohe Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und die Einbindung von Mitarbeitenden bei der Einführung digitaler Tools in Organisationen auszeichnen. Außerdem wichtig: Eine besondere Berücksichtigung des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Zusammenhang mit Aspekten der digitalen Arbeitswelt.

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Preiskategorie III

CDR und Neue Geschäftsmodelle

Preisträger in der Kategorie „CDR und Neue Geschäftsmodelle” zeichnen sich durch Mut und die Bereitschaft aus, digitale Chancen in verantwortlicher und nachhaltiger Weise über das gesetzliche Maß hinaus umzusetzen. Digitale Geschäftsmodelle, z. B. der Einsatz von Plattformtechnologien oder KI, sollen einen deutlichen Nutzen auch für die Gesellschaft bieten. Darüber hinaus prämiert die Jury in dieser Kategorie nachhaltige Anstrengungen zur Cybersecurity, um das Unternehmen gegen wachsende Angriffsrisiken abzusichern, und honoriert nutzerorientierte, praktikable Vorgehensweisen zu Datensicherheit und Privacy. Nicht zuletzt fließt auch die Strahlkraft der Aktivitäten auf die Kund:innen, Wirtschaft und Gesellschaft in die Bewertung mit ein.

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Preisverleihung und Fachkonferenz

Die Verleihung des CDR-Awards 2021 findet am 6. Dezember 2021 statt.

Zusätzlich zur Preisverleihung ist eine Fachkonferenz geplant, um Vernetzung und Wissenstransfer in dem noch jungen Bereich voranzutreiben:

    1. Fachkonferenz mit Keynotes und interaktiven Sessions
    2. Preisverleihung

Ansatzpunkt der Fachkonferenz zum CDR-Award 2021 ist die von Unternehmen und Verbraucher:innen erlebte Realität („Bottom Up“-Perspektive). Neben der Vorstellung von praxisorientierten Lösungsansätzen und dem Erfahrungsaustausch soll jedoch auch die (wissenschaftliche) Theorie nicht zu kurz kommen („Top Down“-Perspektive).

Die Preisverleihung inkl. Fachkonferenz ist geöffnet für ein breites Publikum:

  • Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen, die einen nachhaltigen Nutzen für Arbeitnehmende und/oder Verbraucher:innen haben, Management- und Datenschutzberatungen sowie Wirtschaftsverbände
  • Verbraucher- und Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen
  • Gewerkschaften
  • Wissenschaftliche Institutionen
  • Politik (Bundes- und Landesministerien, Vertreter:innen der EU-Institutionen)
  • Interessierte Öffentlichkeit
  • Medien